Nimo - K!K!

Anfang 2017 war Nimo noch vor dem ersten Album auf dem JUICE-Cover. Die Erfolgsgeschichte des jungen Rappers ist beispiellos. Am 16. Juni veröffentlicht er sein Debütalbum „K!K!“ bei Universal Urban.

Geboren wird Nimo 1995 in Karlsruhe, nach dem seine Eltern aus dem Iran nach Deutschland gekommen sind. Er geht in den Kindergarten und besucht die Schule. An den Nachmittagen wird entweder gekickt oder in die Pedale getreten. Aber irgendwann kommt auch das „Scheißebauen“ dazu. Aus kleinen Streichen werden größere Delikte. Als Nimo 15 Jahre alt ist, muss er ins Jugendgefängnis – und verbringt seinen 16. und 17. Geburtstag dort. Während er sitzt, durchforstet er den gefängniseigenen Computer, auf dem alle Musik der Insassen gespeichert ist. Das Album, was alles für immer ändert ist “Music And Me” von Nate Dogg.

2014 ist Nimo wieder auf freiem Fuß und beginnt zu rappen. Er will ab jetzt kein Knacki mehr, sondern ein Künstler sein. Aber wie Musik machen, wenn man so abgebrannt ist, dass man kein Geld hat um ein Studio zu bezahlen? Nimo wird beim Rappen mit dem Smartphone gefilmt. Die Aufnahme zu “Ich mach es wie…” findet ihren Weg ins Internet und landet irgendwann auch im Postfach von Celo & Abdi. Die beiden Frankfurter sind sofort von Nimos Style begeistert und nehmen ihn unter Vertrag.

Der Track “Nie wieder” macht Nimo über Nacht berühmt. Ein Stück Musik, das kam, als keiner damit gerechnet hat, das Straßenrap auch anders kann. “Nie wieder” machte Schluss mit den Drogen und dem Alkohol. Ein Song wie ein Zwiegespräch mit sich selbst, hin- und hergerissen, zwischen Gut und Böse. “Nie wieder, Mama, ich schwör’ nie wieder”, rappte Nimo und traf damit einen Nerv: Über 12 Millionen Mal wurde das dazugehörige Video seit der Veröffentlichung angeklickt. Das dazugehörige Mixtape “Habeebee” stieg auf Platz 10 ein, hielt sich acht Wochen in den deutschen Charts und verkaufte 20.000 Einheiten. Wohlgemerkt als digitales Release – ohne Promo, ohne Interviews, ohne die obligatorische Deluxe Box.

Nimo ist nicht einfach nur ein weiterer Straßenrapper. Weil er sich nicht um übertriebene Härte bemüht oder ein unsinniges Image glorifiziert, sondern einfach nur ein Junge von Nebenan ist. Von seinem Vorschuss hat er sich ein neues Mountainbike geleistet. Demütig und dankbar für diese Chance, die er bekommen hat – denn er weiß, dass sie keine Selbstverständlichkeit ist. Damit nimmt der 21-jährige eine Sonderstellung unter den deutschen Nachwuchs-MCs ein, ja, mehr noch: Er ist eine Art Galionsfigur dieser Generation, die durch das Internet und Streamingportale keine Grenzen mehr für ihre Musik kennt, die Charts und Playlisten dominiert, ohne große Anstrengung an einstigen Idolen vorbeizieht und sich gerade zur Wachablöse bereit macht.

Nimo – „K!K!“
VÖ: 16.06.2017
Universal Urban

(Presse/Online)