Milky Chance - Blossom

Nach weltweiten Erfolgen mit dem Debüt „Sadnecessary“ veröffentlicht die Kassler Band Milky Chance am 17. März 2017 ihr neues Album „Blossom“. Im Februar und März gehen Milky Chance auf eine kurze Welt-Tournee durch kleine Clubs, um ihre neuen Songs live vorzustellen.

Während die Älteren noch von Nena und den Scorpions schwärmten und beim Gedenken an Falco feuchte Augen bekamen, gelang zwei Abiturienten aus der westdeutschen Halbprovinz mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit genau das, woran ganze Generationen deutscher Popschaffender verzweifelt sind: Internationale Relevanz, Erfolg in den USA, ausverkaufte Tourneen – das ganze Programm. Was also war da bitteschön los?

Clemens Rehbein und Philipp Dausch lernen sich in der Schule kennen, gründen eine Band, kaufen mit Freunden einen Bus und touren mit diesem durch ganz Europa und machen Straßenmusik. An den Nachmittagen nach der Schule treffen sie sich in Dauschs Wohnung, um Songs aufzunehmen. Clemens und Philipp – inzwischen nennen sie sich als Band Milky Chance – gründen eine Plattenfirma, schmeißen im Freundeskreis Geld zusammen, machen Schulden. Und im Mai 2013 veröffentlichen sie ihr Debütalbum „Sadnecessary“. Zunächst einmal passiert wenig und es hätte jetzt immer noch bei einer charmanten Underground-Selbstverwirklichungsaktion einer Gruppe Kassler Abiturienten bleiben können. Bleibt es aber nicht. Im hinteren Teil des Albums ist dieser eine Song versteckt, der anderen im Verlauf ihrer ganzen Karriere nicht gelingt: „Stolen Dance“. Und dieser Song, die erste Single, entwickelt parallel zum Album-VÖ ein Eigenleben. Der Platz reicht nicht, um die nahezu unglaubliche Summe von Rekorden aufzuzählen, die Milky Chance mit „Stolen Dance“ aufreihen. Unter anderem wird der Song bis heute über 300 Millionen Mal bei YouTube angeklickt, platziert sich in den Charts beinahe sämtlicher Pop-Länder, verkauft sich alleine in den USA zwei Millionen Mal, insgesamt werden sogar beinahe vier Millionen Singles abgesetzt. Das alles passiert wohlgemerkt immer noch komplett selbstorganisiert. Ohne großen Konzern im Hintergrund wird aus dem Do-it-Yourself-Projekt zweier Kassler Abiturienten ein globales Pop-Phänomen.

Monatelang touren Rehbein und Dausch durch die USA, sie spielen in der legendären Freilichtbühne Red Rocks, sind bei Late-Night-Talker Jimmy Kimmel zu Gast, werden daheim mit einem „Echo“ ausgezeichnet, touren durch die halbe Welt, das Album „Sadnecessary“ und die Folgesingles „Down By The River“ und „Flashed Junk Mind“ werden mit Gold ausgezeichnet und Stars wie Jessica Alba und Miley Cyrus bekennen sich öffentlich als Fans.

Nach dieser wilden Zeit kommen die Freunde endlich ein wenig zur Ruhe. Kassel, zwei Monate Zeit, Familie, Freunde, konstanter Alltag, und natürlich die Frage: was ist da überhaupt passiert? „Drei Monate US-Tour fühlen sich an wie fünf Lebensjahre“, sagt Dausch. „In Kassel finden wir nach dem ganzen Sozialspektakel wieder Halt, bei unseren Freunden und Familien.“ Rehbein und Dausch sind zu diesem Zeitpunkt immer noch gerade erst Anfang 20.

Nun folgt der nächste Schritt für Milky Chance: das zweite Album. Clemens und Philipp entwickelten neue Ideen, schrieben neue Songs. Im April 2016 ging es mit den Demos mit Produzent Tobias Kuhn ins Studio und so entstand das neue Album „Blossom“, das am 17. März bei Vertigo erscheinen wird. Die erste Single „Cocoon“ ist bereits wieder Gold gegangen. Diesmal in Australien. Es scheint, als würde das Popmärchen weiter gehen.

Milky Chance – Blossom
VÖ: 17.03.2017
Vertigo/Universal

(Presse)